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Großbrand in Westendorf: Stall völlig zerstört, Wohnhaus schwer beschädigt

Am Samstagnachmittag,brach in der Tenne eines Bauernhofs in der Unter-Windau in Westendorf ein Brand aus. Der 46-jährige Besitzer hatte den Brand im Stallbereich bemerkt und reagierte sofort: Er setzte den Notruf ab, alarmierte die im angrenzenden Wohnhaus befindlichen Personen und brachte 26 Kühe rechtzeitig ins Freie.

Trotz des raschen Einsatzes der alarmierten Feuerwehren griff das Feuer auf das angrenzende Wohnhaus über. Aufgrund der Lage des Brandobjekts mussten die Einsatzkräfte eine etwa einen Kilometer lange Löschwasserleitung verlegen, was die Löscharbeiten erheblich erschwerte.

Gegen 18.40 Uhr konnte zunächst „Brand aus“ gemeldet werden. Bei den Nachlöscharbeiten wurden zahlreiche Glutnester im gelagerten Heu und Stroh entdeckt, die weiter gelöscht werden mussten. Zur Sicherheit wurde eine Brandsicherheitswache eingerichtet.

Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten unbestimmten Grades verletzt. Weitere Personen oder Tiere kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Die Tenne wurde durch das Feuer vollständig zerstört, das angrenzende Wohngebäude zum Teil schwer beschädigt.

Im Einsatz standen rund 180 Einsatzkräfte und 26 Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren Westendorf, Brixen im Thale, Hopfgarten, Itter, Kirchberg, Kelchsau und St. Johann in Tirol. Unterstützt wurden sie von einem Rettungsteam mit drei Personen, einem Einsatzleiter sowie vier Polizeistreifen


Brandursachenermittlung in der Tenne: Funkenbildung als Auslöser

Nach dem Brand wurde die Brandursache von Experten untersucht. Im Einsatz waren der Bezirksbrandermittler, ein Brandermittler des Landeskriminalamts Tirol sowie ein Sachverständiger der Tiroler Landesstelle für Brandverhütung. Im Zuge der Ermittlungen konnte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit festgestellt werden, dass das Feuer bei Arbeiten mit einem Seitenstreuer entstand. Dabei kam es offenbar zu Funkenbildung beziehungsweise Reibungsenergie, die schließlich den Brand auslöste.

Weitere Erhebungen sind in diesem Zusammenhang noch erforderlich. Der entstandene Sachschaden ist erheblich, die genaue Höhe derzeit jedoch noch unbekannt.

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